Was ist Ergotherapie

Ergotherapie – abgeleitet vom griechischen „ergon“ (Werk, Tat, Aktivität, Leistung) – ist eine anerkannte, umfassende medizinisch-psychologisch-pädagogische Behandlung

Anwendung findet die Ergotherapie bei Störungen der Motorik, der Sinnesorgane und der geistigen und psychischen Fähigkeiten.

Patienten, gleich welchen Alters, sollen im ergotherapeutischen Prozess – eigenständig handelnd – ihre sozialen, lebenspraktischen Fähigkeiten durch alltagsorientierte Konzepte wiedergewinnen und erweitern.

Die Ergotherapie bedient sich dabei aktivierender und handlungsorientierter Verfahren unter Einsatz speziellen adaptierten Übungsmaterials, handwerklicher und gestalterischer Techniken sowie lebenspraktischer Übungen.

Ergotherapeutische Behandlung muss vom Arzt verordnet werden und wird von den Krankenkassen vergütet.

Eine offizielle Definition wird vom Deutschen Verband der Ergotherapeuten e.V. wie folgt formuliert:

"Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken.
Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen."

(Erstellt von der Projektgruppe Berufsprofil und am 09.08.2007 vom Vorstand verabschiedet.)